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Unser Chefkoch empfiehlt:

 

Wichtig ist, das das Schäufele so in der Oberhitze des Ofens steht, dass die Kruste schön braun wird, sie aber nicht verbrennt. Je feiner die Schwarte eingeschnitten ist, desto röscher wird sie. Die Hitze kommt besser an das Fett und entzieht ihr das Wasser. Zum Einschneiden der Kruste eignet sich als Hilfswerkzeug ein Teppichbodenmesser besonders gut. Wer die Schwarte zuvor anbrät (wie im Fernsehen zu sehen!!!) hat keine Ahnung und ist völliger Schäufelediletant. Die "Röschheit" entsteht im Ofen.

Wenn man die Soße etwas würziger mag, brät man etwas „Bündle“ (Schweinebauch) oder anderes Schweinefleisch mit.

noch ein Tipp: Die Soße läßt sich variieren: Z.B. Nur 1/8 l Wasser oder Fleischbrühe, dazu ½ l dunkles Bier und am Schluß mit 3 Esslöffel Sauerrahm verfeinern.

Oder zu den Zwiebeln eine geschnittene Karotte, je eine Stange Sellerie und Lauch sowie drei Knoblauchzehen dazugeben.

 

 

Nicht verschweigen wollen wir hier die bedauerliche Verirrung der Schäufele Zubereitung im Badischen. Dort pökelt und kocht man das gute Schweinestück und serviert es ohne Soße zu glitschigem Kartoffelsalat. Sogar geräuchert wird es im Schwarzwald!

 

Durchgesetzt hat sich jedoch nur die Fränkische Bratmethode. Auf keiner Speisekarte eines Gasthauses mit gut bürgerlicher Küche fehlt das Schäufele im Schäufeleland!

Siehe "Das Schäufeleland"

 

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